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Nachricht vom 28.01.2010

Letztes Heimspiel gegen alten Weggefährten?

Der USC Heidelberg gastiert am Samstag in Bayreuth

(mb) Seit vielen Jahren gehört dieses Spiel zum festen Programm der zweiten Basketball-Bundesliga: Bayreuth gegen Heidelberg. Früher gab es Duelle in der Bundesliga, zuletzt in der Pro A. Der BBC, auf dem Sprung zurück ins Oberhaus, könnte also am Samstag, 30. Januar, vorerst zum letzten Mal auf den neunfachen deutschen Meister vom Neckar treffen. Jump zum Spiel ist zur gewohnten Zeit um 19:30 Uhr. Freuen dürfen sich die Besucher in der Oberfrankenhalle bei der vom MGS Autozentrum präsentierten Partie auf drei der besten zehn Werfer der Liga in Reihen der Gäste.

Gleich drei der Heidelberger Spieler kommen bislang auf mehr als 18 Punkte pro Spiel! Angeführt wird das Team von Jibril Hodges (Shooting Guard, USA, 25, 188 cm), der im Schnitt 20,8 Punkte und 4,2 Assists für sich verzeichnen kann. Im Hinspiel waren es insgesamt 28 der 100 USC-Punkte. 25 waren es bei Power Forward Oliver Komarek (23, 208 cm), der 18,3 Zähler und 6,4 Rebounds auf dem Scouting stehen hat. Aufbauspieler Lyndayle Burleson, im Hinspiel netzte er 16 Punkte ein, kommt im Schnitt auf 18,1 Punkte und 4,9 Assists. Diese drei bilden das Korsett der USC-Mannschaft, die eine der Überraschungen der Saison darstellt.

Zwar rangiert die Mannschaft von Trainer Torsten Daume derzeit nur auf dem zehnten Tabellenplatz (8/9), doch mehrere Spiele gingen dabei knapp verloren. Was beim Blick auf die Ergebnisse des USC auffällt ist die Tatsache, dass viele Spiele mit vielen Punkten und hohen Ergebnissen endeten. Sehr auffällig ist dabei das 100:122 in eigener Halle gegen den BBC am dritten Spieltag. In neun Spielen des USC fielen bisher mehr als 100 Punkte, drei davon gewann der Altmeister, der mit 1566 erzielten Punkten die beste Offensive der Liga aufweist, mit 1633 kassierten aber auch die löchrigste Defensive. Zuletzt hab es einen 84:82 Heimsieg gegen Osnabrück, vorher zwei Niederlage. Eine (eingeplante) in Cuxhaven, eine (unplanmäßige) gegen Langen.

Auch nach dem treffsicheren Trio verfügt der USC über eine gute Mannschaft. Die Hauptrotation umfasst vier weitere Spieler: Sebastian Adeberg (Small Forward, 25, 196 cm), der es auf durchschnittlich 13,1 Punkte bringt, US-Power Forward Eric Vierneisel (24, 201 cm) kommt mit 12,3 Zählern ebenfalls auf eine zweistellige Ausbeute. Der talentierte Danilo Barthel (Power Forward, 18, 204 cm) mit 5,1 sowie der vor zwei Monaten nachverpflichtete Center Darrin Williams (USA, 23, 204 cm, Loyola University) mit 4,7 Punkten runden die Stammformation ab.

Doch auch auf der Bank haben die Neckarstädter einige Spieler zur Verfügung, die für Punkte und wichtige Aktionen gut sind: Sebastian Dietz und Jens Hirschberg erhalten in fast jedem Spiel rund acht Minuten Einsatzzeit, gelegentliche Einsätze erhalten Maximilian Hug oder Danny Rodriguez.

“Heidelberg spielt sehr viele und schnelle Fastbreaks”, warnt BBC-Trainer Andreas Wagner. “Wenn sie einmal in Fahrt gekommen sind, sind sie nur schwer zu stoppen. Darum müssen wir uns intensiv auf unsere Arbeit in der Defensive konzentrieren und offene Würfe von Heidelberg verhindern. Vor allem Komarek und Hodges verfügen über einen sehr guten Wurf. Außerdem müssen wir versuchen, das Tempo zu bestimmen.”

Karten für das vom BBC-Partner MGS Autozentrum präsentierte Spiel gibt es im Vorverkauf unter tickets.bbc-bayreuth.de sowie beim Nordbayerischen Kurier (Maxstraße 58-60).

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