Nachricht vom 30.01.2010
Ungeschlagen durch den Januar
85:71 - Der BBC bezwingt auch den USC Heidelberg
(mb) Schnee und Eis trotzten am Samstagabend 2.003 Fans, um ihre Wohnungen zu verlassen und in die Oberfrankenhalle zu pilgern. Dort sahen sie eine sehenswerte erste Halbzeit, in der der Tabellenführer der Pro A den offensivstarken USC Heidelberg nur 31 Punkte zugestand, selbst aber 50 erzielte. Am Ende leuchtete ein ungefährdeter 85:71 Erfolg auf der Anzeigetafel auf - der 17. Sieg im 18. Punktspiel, fünf Spieler mit zweistelliger Punktzahl. Gleichzeitig blieb das Team von Andreas Wagner und Tim Nees im Januar ungeschlagen.
Nur ein einziges Mal durften sich die Gäste vom Neckar über eine Führung freuen:
Beim 0:2 durch Oliver Komarek. Auf der Gegenseite brachte Emeka Erege mit einem Dreier den BBC in Front, Jaivon Harris erhöhte, ebenfalls aus der Distanz, auf 6:2. Im Fastbreak gelang
Lyndale Burleson das 6:4, ehe Gästetrainer Torsten Daume die erste Auszeit des Tages nahm. Jaivon Harris legte ein Dreipunkt-Spiel nach, dann wurde es nochmals eng. Jibril Hodges
verkürzte in der achten Minute auf 12:11, erst kurz vor Viertelende konnte sich der BBC wieder etwas Luft verschaffen - in Form von zwei Dreiern durch Emeka Erege zum 20:15. Mit fünf
Punkten Vorsprung ging es beim 22:17 in die erste Pause.
Zurück auf dem Feld zeigte das igeko-Team fünf sehr starke Minuten, die durch einen Campbell-Dreier eröffnet wurden. Bis auf 38:19 wurde der Spielstand gedreht, Heidelberg in dieser Phase fast perfekt verteidigt. Egal, wer gegen die beiden starken US-Spieler des USC, Jibril Hodges und Lyndale Burleson spielte, er hatte seinen Gegenspieler im Griff. Beim letzten Korb dieser 16:2-Serie zeigte Drew Williamson das, was der Altmeister nahezu perfekt beherrscht: Einen erfolgreich abgeschlossenen Fastbreak! Erst im zweiten Teil des Viertels kamen die Gäste wieder besser ins Spiel zurück, kamen durch Lyndale Burleson in der 17. Minute (38:24) zu ihrem ersten Dreier. Dennoch schafften sie es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Denn zwei sehenswerte Schlussminuten mit einem weiteren Harris-Dreier und zwei krachenden Dunkings von Eddie Seward sorgten dafür, dass es zur Pause beim 50:31 bei 19 Punkten Vorsprung blieb.
Aus der Pause kamen die Gäste wesentlich wacher als sie sich noch in Halbzeit eins präsentierten. Zwar gelangen dem BBC durch Thomas Jackson die ersten Punkte, dann folgte eine USC-Serie mit zehn Punkten, acht davon durch Oliver Komarek, der dabei zwei Dreier erzielte. In der 24. Minute nahm BBC-Trainer Andreas Wagner eine Auszeit, ermahnte sein Team. Die gute Vorarbeit in der ersten Hälfte zahlte sich nun aus, denn der Vorsprung war bereits groß genug, um nicht mehr in Gefahr zu laufen, dass der USC dem Ausgleich näher kam. In der 27. Minute traf Jaivon Harris per Dreier zum 59:42, dann konnte Heidelberg nochmals etwas verkürzen - bis auf 63:49.
In der 32. Minute verhängten die Unparteiischen gegen Jibril Hodges das
vierte Foul, er war der zweite USC-Spieler nach Sebastian Adeberg, dem dies schon in der 24. Minute passierte. Nach dem 69:54 durch Thomas Jackson im Fastbreak gelang Lyndale Burleson ein
Dreipunkt-Spiel, der BBC-Vorsprung pendelte sich bei zwölf Punkten ein. Pete Campbell gelangen die nächsten sechs Punkte durch zwei Dreier, auf der Gegenseite steuerte Jibril Hodges
fünf Zähler bei: 77:62 (37.). Zwischen zwei Korberfolgen von Eric Vierneisel zum 81:69 (38.) gab es das fünfte Foul gegen Jibril Hodges und das vierte gegen Drew Williamson vom
BBC, der trotz Grippeinfekt 18 Minuten auf dem Feld stand, dabei zehn Punkte erzielte. Der letzte Treffer zum 85:71 Endstand war Emeka Erege vorbehalten, der mit 16 Punkten und zehn Rebounds ein
Double-Double erspielte und dies auch verdiente. Jaivon Harris (20), Pete Campbell (15) und Jermain Raffington (12) kamen ebenfalls auf eine zweistellige Punktausbeute. Bei Heidelberg
präsentierte sich wie gewohnt das Trio Burleson (24), Komarek (22) und Hodges (11) am Besten.
Am kommenden Samstag gehen die langen Busfahrten in eine weitere Runde. Knapp 630 Kilometer sind es bis zum Zielort Cuxhaven, wo um 16:30 Uhr das Spitzenspiel des Tabellenführers bei seinem ärgsten Konkurrenten ansteht. Bereits am Freitag wird das BBC-Team die Reise gen Norden antreten, um ausgeruht in die Partie zu gehen. Und die wird von Radio Mainwelle live übertragen! In der Oberfrankenhalle steht dann am Samstag, 13. Februar, wieder Basketball auf dem Programm, wenn Aufsteiger GiroLive-Ballers Osnabrück seine Visitenkarte abgibt und ein Wiedersehen mit Ty Harrelson ansteht.
Trainerstimmen:
Torsten Daume (USC Heidelberg): „Ich gratuliere Andreas und dem BBC zum Sieg! Wir waren über die gesamte Spielzeit hinweg nicht in der Lage, ebenbürtig zu agieren. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, vor allem in den entscheidenden Phasen. Somit geht der Sieg in Ordnung. Man muss gegen Bayreuth wirklich 40 starke Minuten bringen, um gewinnen zu können. Wir haben dies nur in der zweiten Hälfte gezeigt, in der ersten hat Bayreuth eine zu hohe Führung herausspielen können. Mit der Reaktion, die wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, mit mehr Einsatz und Engagement, werden wir in den nächsten Spielen sicher wichtige Punkte holen. Ich blicke somit ganz optimistisch nach vorne.“
Andreas Wagner (BBC Bayreuth): „Wir haben heute von Anfang an sehr gut gespielt, von daher bin ich im großen und ganzen sehr zufrieden mit der Leistung. Wir haben heute sehr offensivlastig gespielt, Fastbreaks gespielt aber auch gut verteidigt. Heidelberg macht im Schnitt über 90 Punkte, das haben sie heute nicht geschafft. Wir haben sehr gut bei den Rebounds gespielt und ich denke, der Sieg heute abend ist verdient.“
BBC Bayreuth - USC Heidelberg 85:71 (22:17;28:14;13:18;22:22)
BBC Bayreuth: Harris 20, Erege 16, Campbell 15, Raffington 12, Williamson 10, Seward 4, Jackson 4, Schröder 4, Tetzner 0, Barth 0. Dreier: Erege 3, Campbell 3, Harris 3, Raffington 2.
USC Heidelberg: Burleson 24, Komarek 22, Hodges 11, Vierneisel 10, Adeberg 2, Barthel 2, Hirschberg 0, Dietz 0, Williams 0. Dreier: Komarek 4, Burleson 2.
Wurfquote Feld gesamt: Bayreuth 39% (29 von 74), Heidelberg 50% (30 von 60)
Dreierquote: Bayreuth 38% (11 von 29), Heidelberg 35% (5 von 14)
Freiwurfquote: Bayreuth 73% (16 von 22), Heidelberg 36% (5 von 14)
Rebounds (defensiv/offensiv): Bayreuth 47 (27/20), Heidelberg 34 (25/9)
Turnover/Assists/Steals/Blocks: Bayreuth 10/18/4/0, Heidelberg 17/15/5/2
Fouls: Bayreuth 15, Heidelberg 20
(mb) Schnee und Eis trotzten am Samstagabend 2.003 Fans, um ihre Wohnungen zu verlassen und in die Oberfrankenhalle zu pilgern. Dort sahen sie eine sehenswerte erste Halbzeit, in der der Tabellenführer der Pro A den offensivstarken USC Heidelberg nur 31 Punkte zugestand, selbst aber 50 erzielte. Am Ende leuchtete ein ungefährdeter 85:71 Erfolg auf der Anzeigetafel auf - der 17. Sieg im 18. Punktspiel, fünf Spieler mit zweistelliger Punktzahl. Gleichzeitig blieb das Team von Andreas Wagner und Tim Nees im Januar ungeschlagen.
Nur ein einziges Mal durften sich die Gäste vom Neckar über eine Führung freuen:
Beim 0:2 durch Oliver Komarek. Auf der Gegenseite brachte Emeka Erege mit einem Dreier den BBC in Front, Jaivon Harris erhöhte, ebenfalls aus der Distanz, auf 6:2. Im Fastbreak gelang
Lyndale Burleson das 6:4, ehe Gästetrainer Torsten Daume die erste Auszeit des Tages nahm. Jaivon Harris legte ein Dreipunkt-Spiel nach, dann wurde es nochmals eng. Jibril Hodges
verkürzte in der achten Minute auf 12:11, erst kurz vor Viertelende konnte sich der BBC wieder etwas Luft verschaffen - in Form von zwei Dreiern durch Emeka Erege zum 20:15. Mit fünf
Punkten Vorsprung ging es beim 22:17 in die erste Pause.Zurück auf dem Feld zeigte das igeko-Team fünf sehr starke Minuten, die durch einen Campbell-Dreier eröffnet wurden. Bis auf 38:19 wurde der Spielstand gedreht, Heidelberg in dieser Phase fast perfekt verteidigt. Egal, wer gegen die beiden starken US-Spieler des USC, Jibril Hodges und Lyndale Burleson spielte, er hatte seinen Gegenspieler im Griff. Beim letzten Korb dieser 16:2-Serie zeigte Drew Williamson das, was der Altmeister nahezu perfekt beherrscht: Einen erfolgreich abgeschlossenen Fastbreak! Erst im zweiten Teil des Viertels kamen die Gäste wieder besser ins Spiel zurück, kamen durch Lyndale Burleson in der 17. Minute (38:24) zu ihrem ersten Dreier. Dennoch schafften sie es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Denn zwei sehenswerte Schlussminuten mit einem weiteren Harris-Dreier und zwei krachenden Dunkings von Eddie Seward sorgten dafür, dass es zur Pause beim 50:31 bei 19 Punkten Vorsprung blieb.
Aus der Pause kamen die Gäste wesentlich wacher als sie sich noch in Halbzeit eins präsentierten. Zwar gelangen dem BBC durch Thomas Jackson die ersten Punkte, dann folgte eine USC-Serie mit zehn Punkten, acht davon durch Oliver Komarek, der dabei zwei Dreier erzielte. In der 24. Minute nahm BBC-Trainer Andreas Wagner eine Auszeit, ermahnte sein Team. Die gute Vorarbeit in der ersten Hälfte zahlte sich nun aus, denn der Vorsprung war bereits groß genug, um nicht mehr in Gefahr zu laufen, dass der USC dem Ausgleich näher kam. In der 27. Minute traf Jaivon Harris per Dreier zum 59:42, dann konnte Heidelberg nochmals etwas verkürzen - bis auf 63:49.
In der 32. Minute verhängten die Unparteiischen gegen Jibril Hodges das
vierte Foul, er war der zweite USC-Spieler nach Sebastian Adeberg, dem dies schon in der 24. Minute passierte. Nach dem 69:54 durch Thomas Jackson im Fastbreak gelang Lyndale Burleson ein
Dreipunkt-Spiel, der BBC-Vorsprung pendelte sich bei zwölf Punkten ein. Pete Campbell gelangen die nächsten sechs Punkte durch zwei Dreier, auf der Gegenseite steuerte Jibril Hodges
fünf Zähler bei: 77:62 (37.). Zwischen zwei Korberfolgen von Eric Vierneisel zum 81:69 (38.) gab es das fünfte Foul gegen Jibril Hodges und das vierte gegen Drew Williamson vom
BBC, der trotz Grippeinfekt 18 Minuten auf dem Feld stand, dabei zehn Punkte erzielte. Der letzte Treffer zum 85:71 Endstand war Emeka Erege vorbehalten, der mit 16 Punkten und zehn Rebounds ein
Double-Double erspielte und dies auch verdiente. Jaivon Harris (20), Pete Campbell (15) und Jermain Raffington (12) kamen ebenfalls auf eine zweistellige Punktausbeute. Bei Heidelberg
präsentierte sich wie gewohnt das Trio Burleson (24), Komarek (22) und Hodges (11) am Besten.Am kommenden Samstag gehen die langen Busfahrten in eine weitere Runde. Knapp 630 Kilometer sind es bis zum Zielort Cuxhaven, wo um 16:30 Uhr das Spitzenspiel des Tabellenführers bei seinem ärgsten Konkurrenten ansteht. Bereits am Freitag wird das BBC-Team die Reise gen Norden antreten, um ausgeruht in die Partie zu gehen. Und die wird von Radio Mainwelle live übertragen! In der Oberfrankenhalle steht dann am Samstag, 13. Februar, wieder Basketball auf dem Programm, wenn Aufsteiger GiroLive-Ballers Osnabrück seine Visitenkarte abgibt und ein Wiedersehen mit Ty Harrelson ansteht.
Trainerstimmen:
Torsten Daume (USC Heidelberg): „Ich gratuliere Andreas und dem BBC zum Sieg! Wir waren über die gesamte Spielzeit hinweg nicht in der Lage, ebenbürtig zu agieren. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, vor allem in den entscheidenden Phasen. Somit geht der Sieg in Ordnung. Man muss gegen Bayreuth wirklich 40 starke Minuten bringen, um gewinnen zu können. Wir haben dies nur in der zweiten Hälfte gezeigt, in der ersten hat Bayreuth eine zu hohe Führung herausspielen können. Mit der Reaktion, die wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, mit mehr Einsatz und Engagement, werden wir in den nächsten Spielen sicher wichtige Punkte holen. Ich blicke somit ganz optimistisch nach vorne.“
Andreas Wagner (BBC Bayreuth): „Wir haben heute von Anfang an sehr gut gespielt, von daher bin ich im großen und ganzen sehr zufrieden mit der Leistung. Wir haben heute sehr offensivlastig gespielt, Fastbreaks gespielt aber auch gut verteidigt. Heidelberg macht im Schnitt über 90 Punkte, das haben sie heute nicht geschafft. Wir haben sehr gut bei den Rebounds gespielt und ich denke, der Sieg heute abend ist verdient.“
BBC Bayreuth - USC Heidelberg 85:71 (22:17;28:14;13:18;22:22)
BBC Bayreuth: Harris 20, Erege 16, Campbell 15, Raffington 12, Williamson 10, Seward 4, Jackson 4, Schröder 4, Tetzner 0, Barth 0. Dreier: Erege 3, Campbell 3, Harris 3, Raffington 2.
USC Heidelberg: Burleson 24, Komarek 22, Hodges 11, Vierneisel 10, Adeberg 2, Barthel 2, Hirschberg 0, Dietz 0, Williams 0. Dreier: Komarek 4, Burleson 2.
Wurfquote Feld gesamt: Bayreuth 39% (29 von 74), Heidelberg 50% (30 von 60)
Dreierquote: Bayreuth 38% (11 von 29), Heidelberg 35% (5 von 14)
Freiwurfquote: Bayreuth 73% (16 von 22), Heidelberg 36% (5 von 14)
Rebounds (defensiv/offensiv): Bayreuth 47 (27/20), Heidelberg 34 (25/9)
Turnover/Assists/Steals/Blocks: Bayreuth 10/18/4/0, Heidelberg 17/15/5/2
Fouls: Bayreuth 15, Heidelberg 20



















