Jena zeigt Klassenunterschied deutlich auf
Im Finale des Medikamente-per-Klick-Cups ließ Bundesligist Science City Jena gegen den Zweitligisten Nürnberg Falcons nichts anbrennen: Der Tabellensechzehnte der letzten BBL-Saison wurde seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht und feierte am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten 98:60-Kantersieg (49:28).
Der „Underdog“ aus Nürnberg startete mutig in die Partie (8:3, 2.), dann fand Favorit Jena jedoch schnell in die Partie. Nach einem Dreier von Stuckmann (12:16, 5.) versuchte Falken-Coach Tim Black den aufkeimenden Rhythmus des Bundesligisten zu stören – vergebens: Die Saalestädter kombinierten sich bis zur ersten Viertelpause zu einer 28:19 – Führung (10.) und ließen auch danach nicht locker. Mit schneller, zuweilen sehenswerter Ballbewegung kamen sie immer wieder zu einfachen Punkten, genehmigten den Falken zudem lediglich neun weitere Zähler bis zum Seitenwechsel, und sicherten sich somit eine bereits vorentscheidende 49:28 – Führung (20.).
Jenas neuer Cheftrainer Steve Esterkamp (zuvor Bremerhaven) hatte zu diesem Zeitpunkt bereits an alle Akteure Einsatzzeiten von mindestens vier Minuten verteilt, neun Spieler hatten es bereits auf das Scoreboard geschafft, angeführt vom auffälligen US-Amerikaner Pierre Brooks, der zu diesem Zeitpunkt bereits 13 seiner am Ende 18 Zähler (2 Dreier) erzielt hatte. Nürnberg war offensiv zu abhängig von seinen beiden US-Flügelspielern Nate Heise (16/1) und Ty Allred (9/1).
Nach dem Seitenwechsel knackte Jenas Urgestein Alex Herrera per Korb zum 65:34 (25.) erstmals die 30-Punkte-Marke. Bis zur letzten Viertelpause wuchs der Vorsprung der Thüringer sogar auf 43 Zähler an (82:39, 30.). Im Schlussviertel schaltete der Bundesligist einen Gang zurück, ließ die Partie locker auslaufen und ersparte den Falken die 100-Punkte-Marke – Endstand 98:60.
Nürnberg Falcons – Science City Jena 60:98 (28:49)
Nürnberg Falcons: Bell (7/1), Köpple (0), Feneberg (5/1), von Waaden (3/1), Allred (9/1), Lenke (0), Stüben (2), Helterhoff (1), Welp (8), Jürgens (2), Heise (16/1), Pildner (7/1)
Science City Jena: Bader (3/1), Brooks (18/2), Falkenthal (0), Baker (11/3), Edwards (14/2), Moses (3/1), Sabalauskas (9/2), Stuckmann (17/3), Bank (2), Krause (0), Herrera (10), Biel (11/1)

