Aus Basket Bayreuth wurde der BBC - Neuanfang zur Jahrtausendwende
1998 - 2013
Im Anschluss an den Abstieg von Basket Bayreuth 1998/99 aus der 1. Bundesliga wurde der BBC Bayreuth neu gegründet. Nach einem freiwilligen Neuanfang in der Regionalliga und einer durchwachsenen Zweitligasaison 2000/01 zunächst nur Kellerkind, meldete sich das Team von Trainer Georg Kämpf in der Saison 2001/02 eindrucksvoll im Spitzenbasketball zurück.

Foto: Haberkorn

Foto: Peter Mularczyk

Foto aus dem Nordbayerischen Kurier vom 19.10.2012
Eine völlig neue Mannschaft unter Leitung von Basketball-Idol Georg Kämpf sollte vieles was im Niedergang begriffen war, vergessen machen. Neben Dominic
Zimmermann, Tamari Thompson und Yao Schäfer wurden junge, talentierte Spieler aus der näheren und weiteren Region zu einer Mannschaft geformt, welche neben dem Gewinn des Bayernpokals eine souveräne Regionalligameisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern konnte.
Mit einer fast makellosen Heimbilanz, darunter dem einzigen Sieg eines Ligakonkurrenten im Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer und späteren Meister
Ludwigsburg, errangen die Bayreuther in der Spielzeit 2001/02 die Vizemeisterschaft der 2. Bundesliga Süd und meldeten sich somit im Spitzenbasketball zurück.
Am 04.04.2009 trafen mit dem BBC Bayreuth und Phoenix Hagen Zweitplatzierter und Tabellendritter der Pro A im Kampf um den Aufstieg in die 1. Basketball- Bundesliga direkt aufeinander. Obwohl noch drei Spieltage zu absolvieren waren, würde ein entscheidender Sieg gegen den Mitfavoriten wohl den sicheren Aufstieg in die BBL bedeuten. In den Schlusssekunden vergab der BBC Bayreuth die allerletzte Wurfchance. So unterlag der BBC dem Kontrahenten aus Hagen knapp mit einem Punkt und der ersehnte Aufstieg rückte erst einmal in weite Ferne.
Insgesamt 10 Spielzeiten zählte der BBC zu den Topteams der 2. Bundesliga und Pro A. Am Ende der Saison 2009/10 gelang endlich der lang ersehnte
Wiederaufstieg in die BBL.
Nach vier Siegen in Folge gegen Tübingen und Ludwigsburg sowie in Würzburg und Bonn rangierte der BBC Bayreuth zu Beginn der Saison 2012/13 an der Tabellenspitze der BBL. Dieser Höhenflug hielt jedoch nur kurz an. Nach Heim- und Auswärtsniederlagen gegen Braunschweig, München, die Artland Dragons, Ulm, Bremerhaven und den späteren Deutschen Meister aus Bamberg fanden sich Bayreuths Korbjäger schnell in der unteren Tabellenhälfte der BBL wieder.
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Meilensteine dieser Epoche
Insgesamt 34 Jahre war Bayreuth in der ersten Basketball-Bundesliga vertreten. In dieser Zeit waren nicht nur zahlreiche deutsche Nationalspieler, sondern auch namhafte Akteure des europäischen Spitzenbasketballs im Rahmen von Europapokalspielen zu Gast im Sportzentrum und in der Oberfrankenhalle.
Auch Dirk Nowitzki, der (neben den amtierenden Welt- und Europameistern) wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche Basketballer, welcher insgesamt 21 Spielzeiten in der nordamerikanischen Profiliga NBA absolvierte, gab als junger Spieler schon seine Visitenkarte in Bayreuth ab.
Am 13.12.1998 wurde in der Oberfrankenhalle das Viertelfinale um die Qualifikation für das attraktive FINAL-FOUR-Turnier im DBB-Pokal zwischen Basket Bayreuth und der DJK Würzburg ausgetragen. Der damals erst 20 Jahre alte „shooting star“ wurde eigens für dieses Spiel aus Dallas eingeflogen, wo er kurz davor stand, seinen ersten Profivertrag in der stärksten Liga der Welt zu unterzeichnen.
Das Spiel wurde zur „Ein-Mann-Show des Dirk Nowitzki“, gegen dessen starke Leistung und spektakuläre Würfe das Team von Trainer Georg Kämpf kein geeignetes Mittel fand. Mit 38 erzielten Punkten (davon acht Dreiern) und 13 Rebounds zeigte der 2,11 m-Riese bereits damals seine besondere Klasse.
Der Tabellenvorletzte der Bundesliga aus Bayreuth konnte nur in der ersten Spielhälfte einigermaßen mithalten und zwischen der 12. und 15. Minute eine knappe Führung behaupten. Zur Halbzeit stand es bereits 44:40 für die Gäste, welche nach dem Seitenwechsel das Spiel nach Belieben dominierten und dank einer beständigen Trefferquote den Vorsprung immer weiter ausbauen konnten. Am Ende setzte es eine deutliche 66:98-Niederlage und das Pokal-Aus für Bayreuth.
Die Bayreuther Punkte erzielten Tomesch (17), McGhee (15), Crabtree und Grey (je 10), Becker (8), Jackson (4) und Tomasevic (2). Simic und Apelt blieben ohne Korberfolg, Dziony wurde nicht eingesetzt.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Nach dem Abstieg von Basket Bayreuth aus der 1. Basketball-Bundesliga am Ende der Saison 1998/99 erfolgte unter dem Motto „Neuaufbau“ der freiwillige Rückzug in die Regionalliga Südost. Ein Neuanfang auf solider wirtschaftlicher Basis begann mit
dem am 10. Mai 1999 neu gegründeten BBC Bayreuth e. V. zunächst in der Drittklassigkeit.
Eine völlig neue Mannschaft unter Leitung von Basketball-Idol Georg Kämpf sollte vieles was im Niedergang begriffen war, vergessen machen. Neben Dominic Zimmermann, Tamari Thompson und Yao Schäfer wurden junge, talentierte Spieler aus der näheren und weiteren Region zu einer Mannschaft geformt, welche neben dem Gewinn des Bayernpokals eine souveräne Regionalligameisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga feiern konnte.
Mit einer fast makellosen Heimbilanz, darunter dem einzigen Sieg eines Ligakonkurrenten im Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer und späteren Meister
Ludwigsburg, errangen die Bayreuther in der Spielzeit 2001/02 die Vizemeisterschaft der 2. Bundesliga Süd und meldeten sich somit im Spitzenbasketball zurück.
Insgesamt 10 Spielzeiten zählte der BBC zu den Topteams der 2. Bundesliga und Pro A. Am Ende der Saison 2009/10 gelang endlich der lang ersehnte
Wiederaufstieg in die BBL.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Seit knapp 50 Jahren ist Bayreuth bereits in der ersten und zweiten Basketball- Bundesliga vertreten. Unter insgesamt acht verschiedenen Vereinsnamen (Post SV, USC, Olympia USC, BG Steiner Optik, Steiner, Basket, BBC und medi) gingen heimische Teams bisher mehr oder weniger erfolgreich auf Korbjagd.
Im Anschluss an den Abstieg von Basket Bayreuth 1998/99 aus der 1. Bundesliga wurde der BBC Bayreuth neu gegründet. Nach einem freiwilligen Neuanfang in der Regionalliga und einer durchwachsenen Zweitligasaison 2000/01 zunächst nur Kellerkind, meldete sich das Team von Trainer Georg Kämpf in der Saison 2001/02 eindrucksvoll im Spitzenbasketball zurück.
Am 28.3.2002 kam es in der Oberfrankenhalle zum Gipfeltreffen gegen den bis dahin unbesiegten Tabellenführer und Meister BG Ludwigsburg. Erwartungsgemäß ging der Favorit schnell in Führung und baute seinen Vorsprung in zweistelliger Höhe aus. Doch das Team um die kampfstarken Michael Lake und Yao Schäfer konnte den Rückstand zur Halbzeit auf 33:38 verringern.
Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel kämpfte sich der BBC dank bravouröser Mannschaftsleistung weiter heran und ging in der 35. Minute erstmals in Führung. Ein umjubelter Dreier von Bastian Kneuse 62 Sekunden vor Ende der Partie sorgte für das 76:71. Zahlreiche taktische Fouls folgten und verlagerten das Duell der beiden Mannschaften an die Freiwurflinie. Nach dem 77:77-Ausgleich gelang Dominic Zimmermann der Treffer zum 78:77. Das war eine spielentscheidende Szene, denn den darauf folgenden Angriff der Schwaben konnte Lars Buss mit seinem fünften Foul vereiteln. Sein an die Freiwurflinie gezwungener Gegenspieler zeigte Nerven und vergab beide entscheidenden Würfe.
Der 13. Heimsieg in Folge sicherte dem BBC die Vizemeisterschaft in der Spielzeit 2001/02 und brachte Ludwigsburg die einzige Saisonniederlage bei.
Topscorer war Lake mit 25 Punkten, gefolgt von Schäfer (20), Kneuse (9), Buss (8), Charikov, Schoch (je 5), Zimmermann (4) und Hänel (2). Aufgeboten waren zudem Meinel und Michalika.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Der BBC Bayreuth wurde 1999 nach dem Abstieg von Basket Bayreuth aus der 1. Basketball-Bundesliga gegründet. Er trat zunächst freiwillig in der Regionalliga an und spielte danach 10 Jahre erfolgreich in der 2. Bundesliga und Pro-A. Doch anstelle der früheren Erstligakonkurrenten aus Bamberg, Berlin und Leverkusen kamen die Gegner „nur“ aus Breitengüßbach, Langen und Lich.
Somit bestand lediglich im DBB-Pokal Gelegenheit, sich mit Mannschaften aus der obersten deutschen Spielklasse zu messen. So auch am 20.02.2002, als im Pokal-Achtelfinale der deutsche Vizemeister TB Bonn zu Gast in der Oberfrankenhalle war. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit dem 2,15 m großen enterhünen Marc Suhr, der 1993-1996 für Bayreuth spielte und zu Beginn der Saison 2001/02 an den Rhein gewechselt war.
Das Team von BBC-Trainer Georg Kämpf legte mit einer 11:0-Serie einen perfekten Start hin. Doch bereits nach dem 1. Viertel glich Bonn aus und ging zur Halbzeit mit 38:35 in Führung. Nach Ende des 3. Viertels stand es schon 48:61, doch Bayreuth blies mit einer 12:0-Serie erneut zur Aufholjagd. Bei einer Restspielzeit von 2:50 Minuten führte der BBC nochmals mit 69:66. Am Ende verloren Zimmermann, Lake & Co. vor über 2.000 begeisterten Zuschauern jedoch knapp mit 74:78.
Auch wenn sich der Traum von der Pokalsensation gegen einen Bundesligisten nicht erfüllte - es war eine Glanzleistung des gesamten Teams, die von Kampfgeist und Moral geprägt war. Herausragend die Dreier-Schützen, die den BBC immer wieder zurück ins Spiel brachten. Ein respektables Ergebnis gegen ein Bundesliga-Spitzenteam – dennoch musste sich der BBC aus dem Pokalwettbewerb verabschieden!
Für Bayreuth punkteten Lake (19), Buss (16), Zimmermann (11), Charikov (9), Schäfer (6), Gutt, Schoch (je 4), Kneuse (3) und Hänel (2). Nicht zum Einsatz kam
Meinel.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Nach den heutigen Standards der BBL sind auf den Spielertrikots die Nummern 0 und 00 sowie 1 bis 99 zulässig. Lange Zeit war nur die Verwendung der Nummern 4 bis 25, 30 bis 35, 40 bis 45 und 50 bis 55 erlaubt. Bis zur Spielzeit 2005/06 waren nur Spielernummern von 4 bis 15 gestattet. Erst in neuerer Zeit dürfen auf den Trikots auch höhere Nummern angebracht werden.
Eine größere Auswahl an Spielernummern bietet die Möglichkeit, Trikotnummern bedeutender Spieler für den aktuellen Spielbetrieb zu sperren. So werden in Bayreuth die Spielernummern 4, 5 und 13 nicht mehr vergeben. Sie hängen meist gut sichtbar unter dem Dach der Oberfrankenhalle und sind ein Zeichen der Wertschätzung für drei herausragende Spieler, welche durch Kampfgeist, Spielfreude und Einsatzwillen über Jahre hinweg maßgeblich an der sportlichen Weiterentwicklung des BBC vom Zweitligisten zum Bundesligaaufsteiger beteiligt waren und sich auf dem Parkett und abseits davon stets vorbildlich präsentiert haben.
In der Saison 2005/06 standen jene drei „BBC-Legenden“ Dominic Zimmermann (Nr. 4), Sebastian Hänel (Nr. 5) und Christoph Tetzner (Nr. 13) gemeinsam auf dem Parkett der Oberfrankenhalle.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Auch wenn die Begegnung bereits vierzehn Jahre zurückliegt, gehört das Duell der beiden Aufstiegsaspiranten am viertletzten Spieltag der Saison 2008/09 bereits zu den legendären Spielen der jüngeren Bayreuther Basketballgeschichte.
Am 04.04.2009 trafen mit dem BBC Bayreuth und Phoenix Hagen Zweitplatzierter und Tabellendritter der Pro A im Kampf um den Aufstieg in die 1. Basketball- Bundesliga direkt aufeinander. Obwohl noch drei Spieltage zu absolvieren waren, würde ein entscheidender Sieg gegen den Mitfavoriten wohl den sicheren Aufstieg in die BBL bedeuten.
Bayreuth hatte bereits Hin- und Rückspiel gegen einen weiteren Aufstiegskandidaten, die „Wölfe“ vom Tabellenführer aus Weißenfels, souverän gewonnen, allerdings das Spiel in Hagen deutlich mit 78:89 verloren. Bei einer Heimniederlage des BBC würden die Hagener nicht nur nach Punkten gleichziehen, sondern auch den direkten Vergleich beider Teams für sich entscheiden und damit auf einen Aufstiegsplatz vorrücken.
Zunächst dominierte Brasilien das Spielgeschehen und ging mit Schnellangriffen und dem überragenden „Paulinho“ rasch mit 27:15 in Führung, bevor sich das deutsche Team auf seine Stärken besann und mit Unterstützung der 3.000 Zuschauer in der gut gefüllten Oberfrankenhalle eine energische Aufholjagd startete.
So kam es zum erwarteten Duell zweier hoch motivierter Spitzenmannschaften. Angetrieben von über 4.000 frenetisch anfeuernden Zuschauern in der ausverkauften Oberfrankenhalle konnten die Schützlinge von Coach Derrick Taylor mehrfach dank glänzender Abwehrarbeit die Offensive der Hagener wirksam eindämmen, aber sich selbst dabei nie entscheidend absetzen. Zur Halbzeit führten Harris, Oppland & Co. knapp mit 35:32.
Auch in der zweiten Halbzeit stand das Spiel wiederholt auf „Messers Schneide“, die Führung wechselte mehrfach hin und her. Letztendlich wurde das Spiel an der Freiwurflinie entschieden. 17 Sekunden vor Schluss verwandelte Oppland nur einen seiner beiden Freiwürfe zum 66:67. Danach hatte Harris bei einer Restspielzeit von 7,3 Sekunden die große Chance, mit zwei weiteren Freiwurfpunkten für die knappe Führung zu sorgen. Doch er vergab beide Würfe. Da im Gegenzug auch Hagen an der Freiwurflinie patzte, bot sich beim erneuten Angriff der Hausherren Sekundenbruchteile vor dem Spielende für Sheffield eine allerletzte Wurfchance. Doch der Ball verfehlte wie so oft in diesem Spiel sein Ziel. So unterlag der BBC dem Kontrahenten aus Hagen knapp mit einem Punkt und der ersehnte Aufstieg rückte erst einmal in weite Ferne.
Für Bayreuth punkteten Raffington (13), Harris (12), Holcomb-Faye (11), G. Hamilton (10), Oppland (9), Sheffield (7) sowie Greene und Tetzner (je 2). Die Youngster Oetter, Schleicher und Brütting kamen nicht zum Einsatz.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Die Oberfrankenhalle ist seit 1988 die „gute Stube“ von Bayreuths Korbjägern. Obwohl deutlich kleiner als die Uber Arena in Berlin, der SAP Garden in München oder die EWE-Arena in Oldenburg, ist die Stimmung bei Heimspielen doch meist unvergleichlich größer. Mehr als durchschnittlich 2.300 Zuschauer peitschen ihr Team nach vorne und haben als „sechster Mann“ sogar schon einigen Topteams „das Fürchten gelehrt“. So gingen die Frankfurt Skyliners im April 2011 nach dramatischem Spiel und Overtime doch noch als Verlierer vom Feld. ALBA Berlin wurde (teilweise unter den Augen zahlreicher Basketballfans vor den Fernsehbildschirmen in ganz Deutschland) bereits mehrmals bezwungen. Und auch das Team von Bayern München bekam die fantastische Stimmung in der „Oberfrankenhölle“ schon hautnah zu spüren. Im April 2017 gelang medi bayreuth ein knapper Heimsieg dank der Unterstützung durch das Publikum.
In der BBL-Saison 2022/23 sorgte der Sieg gegen Oldenburg in einem packenden Spiel vor fantastischer Kulisse für wichtige Punkte im Abstiegskampf und nährte die Hoffnung auf einen Verbleib in der BBL.
2012 wurde die leidenschaftliche Atmosphäre in der Bayreuther Oberfrankenhalle von den Fans der beko-BBL mit dem „Foto der Saison 2011/12“ ausgezeichnet. Mittendrin in einer vor Begeisterung und Emotionen „kochenden Oberfrankenhölle“ Hallensprecher Christian Höreth, auf dem Anschreibetisch stehend und die Fans anpeitschend. Erlebte Leidenschaft pur!
Und auch nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga in die Pro A unterstützen Bayreuths Basketballfans weiterhin ihr Team mit großer Leidenschaft und Emotion. Läuft es nicht so gut, kommt der motivierende Aufruf von Hallensprecher Christian Höreth (oder seinem Ersatz Maximilian Weiß) an alle Zuschauerinnen und Zuschauer: „Die Mannschaft braucht uns. Aufsteh’n für die Jungs! Wo sind die Fans des BBC?“
Schon oft ist der Funke leidenschaftlich anfeuernder Fans auf die Mannschaft übergesprungen und hat den entscheidenden Ausschlag für einen positiven Spielverlauf gegeben. Aufgrund der fantastischen und aufgeheizten Stimmung in der „Oberfrankenhölle“ fürchtet die Ligakonkurrenz Auswärtsspiele in Bayreuth! Danke dafür an die „besten Fans der Liga“!
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Nach vier Siegen in Folge gegen Tübingen und Ludwigsburg sowie in Würzburg und Bonn rangierte der BBC Bayreuth zu Beginn der Saison 2012/13 an der Tabellenspitze der BBL.
Dieser Höhenflug hielt jedoch nur kurz an. Nach Heim- und Auswärtsniederlagen gegen Braunschweig, München, die Artland Dragons, Ulm, Bremerhaven und den späteren Deutschen Meister aus Bamberg fanden sich Bayreuths Korbjäger schnell in der unteren Tabellenhälfte der BBL wieder.
Am Saisonende standen die Schützlinge von Headcoach Marco van den Berg, der nach dem 27. Spieltag (von 34) entlassen worden war und vom neuen Trainer Predrag Krunic ersetzt wurde, mit 14 Siegen und 20 Niederlagen auf dem sicheren Tabellenplatz 15. Mit Siegen gegen den späteren Vizemeister EWE Baskets Oldenburg (84:72), den Tabellenfünften ALBA Berlin (90:65!) und den Achtplatzierten Phoenix Hagen (103:96) sorgten Bailey, Schmitz, Trapani & Co. ordentlich für Furore.
Bei einigen Auswärtspartien blieb ihnen jedoch trotz guter Leistung am Ende der Erfolg verwehrt: Die Partien in Hagen (75:77), Ludwigsburg (69:70) und Berlin (74:75) endeten äußerst unglücklich für die Wagnerstädter. Neben den Gießen 46ers, welche während der laufenden Saison Insolvenzantrag stellen mussten, standen auch die Neckar Riesen Ludwigsburg vor dem sportlichen Abstieg. Sie verblieben jedoch nach Erwerb einer Wildcard im Basketball-Oberhaus.
Von Dr. Peter-Michael Habermann


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