We are the Champions - Bayreuth an der Basketballspitze
1988 - 1989
Den bisher bedeutungsvollsten Erfolg für die Basketball-Hochburg Bayreuth brachten die Spielzeiten 1987/88 und 1988/89.
Mit dem Pokalsieg 1988 und dem "Double 89" gelangen dem Bayreuther Basketball Erfolge für die Ewigkeit.



Am 7. Mai 1988, gelang einer Bayreuther Mannschaft der erste, lang ersehnte Titelgewinn: Mit 105:88 (50:38) gewann die BG Steiner-Optik Bayreuth in der Ludwigsburger Rundsporthalle das Pokalfinale gegen den BSC Saturn 77 Köln und wurde Deutscher Pokalsieger 1987/88.
Es war bereits der dritte Anlauf der BG Steiner Optik, die begehrte „Trophäe“ in die Wagnerstadt zu holen. 1985 stand man in Osnabrück als erster Zweitligist der deutschen Bundesligageschichte in einem Pokalfinale. Doch hatte man gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger ASC 46 Göttingen am Ende mit 72:85 das Nachsehen. Ein Jahr später gelang erneut der Einzug ins Pokal-Endspiel. In der Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle unterlag man diesmal den „Riesen vom Rhein“ aus Leverkusen mit 68:80.
Mit dem Finalsieg im DBB-Pokal sorgten die Schützlinge von Trainer Les Habegger für den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Der größte Erfolge der Bayreuther Basketballgeschichte sollte aber noch im Jahr darauf folgen.
Mittwoch, 19. April 1989, 21.05 Uhr – Grenzenloser Jubel von über 4.000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Oberfrankenhalle. Steiner Bayreuth hat das Unmögliche geschafft und das Double 1988/89 gewonnen. Nach einem 0:2– Rückstand in der Serie „best of five“ konnte das Team von Headcoach Les Habegger und Kapitän Michael Koch das Blatt noch wenden und erstmals den Deutschen Meistertitel nach Bayreuth holen. Knapp 14 Tage vorher hatte man bereits das Finale um den Deutschen Basketball-Pokal für sich entscheiden können.
Beim Finalauftakt der beiden großen Rivalen in der Oberfrankenhalle erlebte der frisch gebackene Pokalsieger Steiner Bayreuth eine herbe Enttäuschung. Statt eines sicher eingeplanten Heimsieges verlor das Team gegen die „Riesen vom Rhein“ nach hektischem Spielverlauf und drei vergebenen Wurfchancen in der Schlussminute knapp mit 66:67.
Im Rückspiel in Leverkusen fanden die Bayreuther erneut kein Mittel gegen die Bayer-Abwehr und scheiterten auch im zweiten Anlauf mit 57:68. Innerhalb von nur zwei Tagen wurde das von vielen als Meisterschaftsanwärter favorisierte Team von Steiner Bayreuth zum Außenseiter, denn in der Finalserie stand es plötzlich 2:0 für Leverkusen.
Eine weitere Heimniederlage im dritten Aufeinandertreffen hätte das vorzeitige Aus im Kampf um die Meisterschaft bedeutet. Und so hatten die Leverkusener den Sekt für die vermeintlich bevorstehende Meisterschaftsfeier schon einmal kalt gestellt. Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung des Steiner-Teams gegenüber den ersten beiden Partien wurde ein viertes Spiel um die Deutsche Meisterschaft erzwungen. Nach einer hektischen und kampfbetonten Partie in der brodelnden Oberfrankenhalle stand es am Ende verdient 83:75 für Koch, Dukes, Oldham & Co.
Nach einer beispiellosen Nervenschlacht im vierten Finalspiel gelang Bayreuth nach Calvin Oldhams Siegkorb 15 Sekunden vor Schluss zum 79:76 der 2:2-Gleichstand in der Serie „best of five“. In einer äußerst dramatischen Partie behielten die Wagnerstädter aufgrund ihrer kämpferischen Qualitäten und ihrer Abgeklärtheit die Oberhand und erzwangen so ein alles entscheidendes fünftes Spiel vor heimischer Kulisse.
Dieses fünfte Finalspiel war wiederum nichts für schwache Nerven. Die mit großem Schwung gestarteten Leverkusener führten in der 10. Minute bereits mit 13 Punkten, ehe Michael Koch unter anderem mit vier Dreiern eine fantastische Aufholjagd startete. Nach knapper Führung zur Halbzeit (52:48) konnte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden. Nach der Pause kam Leverkusen jedoch noch mal ins Spiel zurück und verkürzte auf 77:78. Aufgrund einer kämpferischen Gesamtleistung der Bayreuther gelang den „Riesen vom Rhein“ in den letzten 4.45 Minuten kein Korberfolg mehr. Zwei Punkte von Buzz Harnett per Tip-in und ein Dreier von Calvin Oldham kurz vor Spielende zum 83:77–Endstand besiegelten den bis heute größten Erfolg in der Bayreuther Basketballgeschichte.
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Meilensteine dieser Epoche
Die Topteams der BBL der letzten Jahre kommen aus München, Berlin, Ludwigsburg, Ulm, Bonn und Würzburg. Doch lange Zeit dominierten die „Riesen vom Rhein“ aus Leverkusen und Köln das Bundesligageschehen. Zwischen 1976 und 2010 gingen allein 16 Meisterschaften und 13 Pokalsiege an Mannschaften aus diesen beiden Basketballhochburgen, welche zwischenzeitlich leider gänzlich aus der 1. Bundesliga verschwunden sind. Leverkusen verkaufte 2008 nach dem Rückzug seines Hauptsponsors die Profilizenz an Düsseldorf, Köln verzichtete 2009 nach Insolvenz auf eine weitere Teilnahme am Spielbetrieb.
Zwischen Bayreuth und Leverkusen fanden zwischen 1976 und 1999 insgesamt 64 Begegnungen statt, darunter dramatische Duelle im Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft und den DBB-Pokal. Ende der 1980er Jahre prägte das regelmäßige Aufeinandertreffen dieser beiden traditionsreichen Teams den deutschen Spitzenbasketball.
So fand am 20.02.1988 im Bayreuther Sportzentrum eine denkwürdige Begegnung zwischen der BG Steiner Optik und dem TSV 04 Leverkusen statt, die von äußerster Spannung und Dramatik geprägt war. Im Gipfeltreffen der besten Bundesligateams traf der Tabellenführer aus Bayreuth am letzten Spieltag der Hauptrunde im entscheidenden Spiel um die beste Ausgangsposition für die Play-Offs auf seinen hartnäckigsten Verfolger.
Leverkusen hatte in der laufenden Saison nur zwei Spiele (in Berlin und Köln) verloren und das Hinspiel gegen die Habegger-Schützlinge deutlich mit 105:84 für sich entschieden. Bayreuth musste also gewinnen, um seine Spitzenposition und das damit verbundene Heimrecht in den entscheidenden Spielen der Play-off-Runde zu wahren.
Es wurde eine kampfbetonte und bis zur letzten Sekunde spannende Partie, bei der zunächst die Gäste ihre knappe Führung bis zur Halbzeit (33:37) behaupten konnten. Nach dem Seitenwechsel glänzte vor allem Bayreuths Regisseur Michael Koch nach mehrmals ausgeglichenem Punktestand mit spielentscheidenden Körben. Dank der starken Defense des Steiner-Teams gelang Leverkusen in den letzten dreieinhalb Minuten kein einziger Korb mehr. Nur fünf Sekunden vor Spielende sorgte der allerletzte Wurfversuch von Horst Schmitz, dem Vater des früheren BBC-Guards Simon Schmitz, noch einmal für Nervenkitzel im ausverkauften Sportzentrum. Der Ball verfehlte nur knapp sein Ziel und Koch, Oldham & Co. gewannen glücklich mit 70:69.
Bayreuther Topscorer war Michael Koch mit 21 Punkten, für weitere Zähler sorgten Oldham (17), Reuss (12), Harnett (10), Sowa (8) und Boyle (2). Kämpf und R. Koch blieben ohne Korberfolg, Hauser wurde nicht eingesetzt.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Vor mittlerweile über 37 Jahren, am 7. Mai 1988, gelang einer Bayreuther Mannschaft der erste, lang ersehnte Titelgewinn: Mit 105:88 (50:38) gewann die BG Steiner-Optik Bayreuth in der Ludwigsburger Rundsporthalle das Pokalfinale gegen den BSC Saturn 77 Köln und wurde Deutscher Pokalsieger 1987/88.
Es war bereits der dritte Anlauf der BG Steiner Optik, die begehrte „Trophäe“ in die Wagnerstadt zu holen. 1985 stand man in Osnabrück als erster Zweitligist der deutschen Bundesligageschichte in einem Pokalfinale. Doch hatte man gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger ASC 46 Göttingen am Ende mit 72:85 das Nachsehen. Ein Jahr später gelang erneut der Einzug ins Pokal-Endspiel. In der Bamberger Graf-Stauffenberg-Halle unterlag man diesmal den „Riesen vom Rhein“ aus Leverkusen mit 68:80.
Mit dem Finalsieg im DBB-Pokal sorgten die Schützlinge von Trainer Les Habegger für den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Der Gegner war allerdings kein geringerer als der amtierende Deutsche Meister BSC Saturn 77 Köln, gegen den die Bayreuther erst kurz zuvor im Play-Off-Halbfinale der Meisterschaft gescheitert waren. Zum Starensemble zählten unter anderem die Nationalspieler Stefan Baeck, Hansi Gnad, Mike Jackel, Bernd Kater und Klaus Zander.
Bayreuth war mit Siegen über den SSV Hagen, den TSV Bayer 04 Leverkusen und den SC Rist-Wedel ins Finale vorgestoßen, Köln schaltete auf seinem Weg dorthin den MTV Wolfenbüttel, den TSV Hagen und den DTV Charlottenburg aus.
Dank einer kämpferisch und taktisch ausgezeichneten Mannschaftsleistung gelang Bayreuth ein sensationeller Start in die Begegnung. Mit sicheren Systemangriffen, schnellem Fast-Break-Spiel und hervorragender Verteidigungsarbeit wurde die Führung konsequent ausgebaut, bis diese beim 46:19 schon „unheimlich“ hohe 27 Punkte betrug. Mit einem 50:38 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit schmolz mit nachlassender Trefferquote der Vorsprung des Steiner-Teams zunehmend dahin, doch konnten die Kölner trotz spielerischer Steigerung das Blatt nicht mehr wenden. Nach einer hochklassigen Partie gewann Bayreuth am Ende verdient mit 105:88.
Etwa 400 mit Bussen und Privatautos angereiste Fans, darunter auch der „frisch gebackene“ Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz mit Familie, bejubelten den historischen Erfolg einer Bayreuther Mannschaft zum krönenden Abschluss der Saison 1987/88.
Die Bayreuther Punkte erzielten Anthony Reuss (23), Calvin Oldham (20), Michael Koch (18), Buzz Harnett (14), Michael Boyle und Georg Kämpf (je 10), Armin Sowa (8) und Rolf Koch (2). Gottfried „Goofy“ Oliwa und Mark Hauser wurden nicht eingesetzt.
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Im Jahr 1988 wurde die Oberfrankenhalle als neue Wirkungsstätte des Bayreuther Spitzenbasketballs ihrer Bestimmung übergeben.
Während das Sportzentrum bei exakt 918 Zuschauern regelmäßig ausverkauft war, bot die neue Oberfrankenhalle damals etwa 4.000 Basketballfans die Möglichkeit, Spiele live erleben zu können.
So fand die Heimspielpremiere am 5.11.1988 auch vor der Rekordkulisse von 3.800 Zuschauern statt. In der Partie zwischen Steiner Bayreuth, dem amtierenden Deutschen Pokalsieger von 1988, und Bundesliga-Schlusslicht Braunschweig wurde den Zuschauern ein wahres Basketball-Fest geboten. Mit begeisterndem Tempospiel und kompromissloser Verteidigung wurden die Norddeutschen über weite Strecken regelrecht deklassiert.
Das Bayreuther Starensemble um die „starting five“ mit Michael Koch, Alvin „Bo“ Dukes, Anthony Reuss, Buzz Harnett und Calvin Oldham fertigte die Braunschweiger letztendlich mit 110:39 ab, nachdem es zur Halbzeit bereits 52:25 gestanden hatte. Mit 71 Punkten Differenz und nur 39 zugelassenen gegnerischen Punkten ist dies einer der bisher höchsten Siege in der Bayreuther Basketballgeschichte.
Einen wesentlichen Anteil an dem deutlichen Ergebnis hatte auch „Wirbelwind“ Bo Dukes, der mit spektakulären Pässen, verblüffenden Anspielen und allerhand Kabinettsstückchen glänzte und die Zuschauer förmlich von ihren Sitzen riss. Sein „Ballzauber“ sorgte fortan für Begeisterungsstürme nicht nur vor eigenem Publikum, sondern auch in fremden Hallen.
Topscorer der Partie war Oldham mit 26 Punkten, gefolgt von Dukes (18), Harnett (17), Michael Koch (16) und Bertram Koch (14). Weitere Punkte erzielten Brozek (7), Reuss (5), Sauer (3) und Rolf Koch (4).
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Souveräner Pokalsieg in gegnerischer Halle Seit 1993 werden die Halbfinals sowie das Finale um den deutschen Basketball- Pokal in einem BBL TOP FOUR ausgespielt. Erst seit 2010 kämpfen die sechs bestplatzierten Mannschaften der BBL-Hinrunde sowie ein als Gastgeber gesetzter Verein in diesem „Modus der Auserlesenen“ um die begehrte Trophäe.
Das TOP FOUR-Turnier war zur Saison 2018/19 abgeschafft worden, zwei Jahre später führte die BBL dieses jedoch wieder ein. Mittlerweile neben am BBL-Pokal neben den 18 Mannschaften der easyCredit BBL auch die 6 bestplatzierten Teams der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro A teil.
Im früheren DBB-Pokal waren neben sämtlichen Erstligisten auch alle Zweitligisten sowie Amateurteams zugelassen. Dabei sorgte so mancher „Underdog“ für eine Überraschung und bestätigte damit ein häufig verwendetes Zitat, wonach „der Pokal seine eigenen Gesetze hat“.
In der Saison 2009/10 fand neben dem damaligen Beko-BBL-Pokal ein eigener Wettbewerb der Zweitligisten und Amateure statt, den der BBC Bayreuth gewinnen konnte. Zuvor hatte die BG Steiner Optik Bayreuth bereits 1985 (als Zweitligist!) und 1986 (als Aufsteiger!) zweimal das Pokalfinale erreicht. 1988 wurde man erstmals Deutscher Pokalsieger.
In der Spielzeit 1988/89 erreichte man nach Siegen gegen München, Ulm, Herten und Hagen erneut das Endspiel um den Deutschen Basketball-Pokal. Am 02. April 1989 besiegte das Team um Erfolgscoach Les Habegger und Spielmacher Michael Koch den Erzrivalen TSV Bayer 04 Leverkusen in dessen eigener Halle souverän mit 89:67 (47:40).
Damit gelang es dem Steiner-Team bereits zum zweiten Mal in Folge den begehrten Pokal nach Bayreuth zu holen. Im Vorjahr hatten die Wagnerstädter im Finale gegen den BSC Saturn Köln in der Ludwigsburger Rundsporthalle ihren ersten Deutschen Titel gewonnen.
Der grandiose Auftritt der Bayreuther gegen das favorisierte Starensemble aus Leverkusen markierte den ersten Auswärtssieg überhaupt bei den „Riesen vom Rhein“ und steigerte die Erwartungen aller Fans auf das bevorstehende Play-Off- Finale um die Deutsche Meisterschaft zwischen den beiden damals besten Mannschaften in der 1. Basketball-Bundesliga.
Nach einer anfänglich kampfbetonten und eng verlaufenden Partie gelang es den Bayreuthern sich zunehmend abzusetzen und den Spielverlauf zu ihren Gunsten zu gestalten. Starke Defensivarbeit und eine gute Trefferquote waren die entscheidenden Schlüssel zum Erfolg.
Ein „glückliches Händchen“ bewies auch Trainer Habegger, der auf „Wirbelwind“ Bo Dukes verzichtete und dessen Landsmann Calvin Oldham auf der damals im Pokal einzig zulässigen Ausländerposition den Vorzug gab. Hierdurch sollte die größenmäßige Überlegenheit der Leverkusener Spieler etwas kompensiert werden. Zu den „langen Bayreuthern“ zählte neben Oldham, Harnett und Reuss auch der zunächst nur im Europapokal und DBB-Pokal spielberechtigte Deutsch-Pole Jacek Duda.
Neben einem herausragenden Michael Koch, dem 27 Punkte (davon 5 Dreier) gelangen, punkteten auch Oldham (14), Sauer (12), Reuss (12) und Harnett (11) zweistellig. Die weiteren Punkte erzielten Bertram Koch (9) und Duda (4).
Nach dem Schlusspfiff herrschte im Lager von Steiner Bayreuth und seinen zahlreichen mitgereisten Fans grenzenloser Jubel über den erneuten Titelgewinn!
Von Dr. Peter-Michael Habermann
Vor mittlerweile mehr als 36 Jahren fand eines jener unvergesslichen Spiele statt, die gemeinhin als „legendär“ bezeichnet werden. Am 05.10.1989 kam es in der Oberfrankenhalle zum Rückspiel zwischen dem Deutschen Meister und Pokalsieger Steiner Bayreuth und dem niederländischen Rivalen Den Helder. Das Hinspiel hatten die Habegger-Schützlinge klar mit 75:97 verloren und drohten bereits in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister zu scheitern.
Bayreuth benötigte einen deutlichen Heimsieg mit mindestens 23 Punkten Unterschied und blies von Anfang an zur Aufholjagd. Die erste Spielhälfte war geprägt vom Duell der Distanzschützen Michael Koch und Marco de Waard. Zur Halbzeit war das Steiner-Team zunächst nur mit 47:38 in Front. Nach einer furiosen 19:0 - Serie innerhalb von 5 Minuten und großartiger kämpferischer Leistung führten die Bayreuther Mitte der zweiten Halbzeit dreimal mit der notwendigen Punktedifferenz. Bis zum Ende der Partie schmolz jedoch der nötige Vorsprung aufgrund nachlassender Trefferquote und zunehmender Schwäche beim Rebound. Ein vergebener Dreier in der Schlussminute zerstörte endgültig das erhoffte Wunder.
Dem mit großen Ambitionen gestarteten Steiner-Team fehlten beim 97:79–Sieg letztendlich nur magere 4 Punkte, welche das vorzeitige Aus auf europäischem Parkett bedeuteten. 4.000 frenetisch anfeuernde Zuschauer in der Oberfrankenhalle erlebten jedoch ein unglaublich spannendes und dramatisches Spiel.
Neben dem als Distanzschützen überragenden Michael Koch (26 Punkte) punkteten Oldham (19), Sauer (15), Reuss und Gnad (je 12) ebenfalls zweistellig. Der für den verletzten Bo Dukes vorübergehend verpflichtete kanadische Nationalspieler Eli Pasquale erzielte 9 Punkte, Buzz Harnett steuerte 4 Zähler bei. Die Mannschaft wurde komplettiert von „X“ Risse (0) sowie Michael Brozek und Reiner Koch.
Von Dr. Peter-Michael Habermann


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